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Theater AG

Ein mysteriöser Sturz in die Tiefe

Wer war der Täter? Und warum?
Die Theater-AG des Ludwig-Marum-Gymnasiums und der Geschwister-Scholl-Realschule befassten sich ein Jahr lang mit dieser Frage und klärten am Donnerstag, 15.01.2026 den seltsamen Fall auf. Die 6.- und 7.-Klässler*innen des LMGs und der GSR waren live dabei.

Stanislav Meisner wurde tot aufgefunden. Alle sind zutiefst bestürzt. Und keiner kann sich erklären, weshalb der Junge vom Dach eines Fabrikgebäudes gestürzt war. Die Polizei ermittelt und verdächtigt Jan Rubitz, den besten Freund, der den letzten Kontakt mit Stani hatte. Da sind Ella, die nicht glaubt, dass Jan zu einer solchen Tat fähig sein könnte, und ihre gemeinsamen Freunde Mesut und Karl, die sich absondern und scheinbar in Opas Schrebergarten zocken. Doch wie die Grazy Girls, eine Mädchenclique, feststellt, sieht das, was die Jungs machen, ganz sicher nicht danach aus. - Und dann ist da auch noch eine Gestalt mit Koffer, die immer und überall auftaucht, wenn man sie nicht erwartet.
Hackerangriffe bedrohen gleichzeitig immer wieder die Gegend und werden auf geheimnisvolle Weise abgewehrt. Die Tagesschau berichtet davon, doch keiner hat dafür eine Erklärung.
Nur Ella scheint mehr zu wissen, hat aber offensichtlich Angst. Die Polizei ist am Fall dran.

Schließlich ertappen sie Mesut und Karl zur rechten Zeit bei ihrer geheimnisvollen Aktivität: Sie wehren nämlich gerade einen erneuten Cyber-Angriff ab. Wie sich herausstellt, nutzen sie dazu ein Programm, das Stani geschrieben hat. Stan hatte den Stick in der Fabrik versteckt. Gemeinsam mit der Polizei versuchen die beiden Freunde diesmal etwas ganz Besonderes, sie hacken den Computer, von dem die Attacken ausgehen, was ihnen gelingt. Der Computer kann geortet werden und die Polizei greift zu: Es ist die mysteriöse Frau, vor der Ella sich so fürchtet. Sie selbst weiß, dass sie nun verloren ist. Denn die Organisation ist überall und Versager werden vernichtet.

Die Schüler und Schülerinnen verfolgten das Theaterstück mit großer Aufmerksamkeit und Spannung. Die Szenen waren in kurzen Frequenzen hintereinandergesetzt und ein Bühnenbild wechselte nach dem anderen, sodass die Theatergruppe voll konzentriert und gut aufeinander abgestimmt sein musste. Das haben sie neben viel Text bewundernswert bewiesen. Sie waren so in ihren Rollen, dass sie nichts aus dem Konzept bringen konnte. Der Applaus war entsprechend lang und die Schauspieler*innen genossen den Beifall, den sie sich nach einer langen Probenzeit wirklich verdient hatten. Besonders hervorgehoben werden muss, dass sechs der Schauspielerinnen entweder neu eingesprungen waren oder eine andere Rolle, unter anderem die Hauptrolle, übernommen hatten, sodass sie in kurzer Zeit den Text wie auch das Zusammenspiel beherrschen mussten. Das war eine große Leistung. Eine weitere Herausforderung stellte das Sprechen ohne Verstärker dar. Die Schüler*innen haben es geschafft, dass alle dem Stück folgen konnten, und das ist eine außerordentliche Leistung für Fünft-, Sechst- und Siebtklässler*innen.

Für die Schüler*innen der AG war dieser Auftritt ein wichtiges Erlebnis, das gezeigt hat, dass Zusammenarbeit und Gemeinschaft sich auszahlen. Allen, die dazu im Hintergrund beigetragen haben, der Technik, den Souffleuren, der Maske, den Fotografen sowie dem Hausmeister und den Eltern sei ein besonderer Dank.

Ab sofort ist die AG wieder für alle theaterbegeisterten Schüler*innen – egal welcher Klassenstufe – offen.

 

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